Dringend weitere Online-Fighter gegen die Kündigungsinitiative gesucht


Es ist zwar Hochsommer und Ferienzeit, unsere Kampagne gegen die Kündigungsinitiative der SVP brummt trotzdem. Auf der Facebook-Page, die organisch rund 28’000 Leute erreicht, zeigt sich das exemplarisch: Zuweilen gehen mehrere Hundert Kommentare pro Tag ein. Diese werden von uns seit jeher moderiert, was ziemlich viel Aufwand bedeutet: Neue Aspekte einbringen, Fragen stellen, Trolls blockieren, Gehässigkeiten schlichten, usw.

Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir per sofort weitere Online-Fighter (w/m), die bis am 27. September mehrmals pro Woche einzelne Schichten übernehmen können. Dieser Job ist fair und im Stundenlohn bezahlt. Er eignet sich für Leute, die Social-Media-affin sind, Semesterferien haben sowie schnell und gut schreiben können.

Details zum Herunterladen:
Courage Civil – Onlinefighter – Ausschreibung (PDF)

Kampagne gegen die Kündigungsinitiative ist lanciert

Medienmitteilung vom Freitag, 17. Juli 2020

Die Brücken nach Europa nicht abbrechen


Die Abstimmung über die Kündigungsinitiative hat eine grössere Tragweite als diejenige über den EWR-Beitritt am 6. Dezember 1992. Bei einem Ja am 27. September fallen die Bilateralen I dahin, die Brücken nach Europa würden abgebrochen. Das will die Bewegung Courage Civil, eine Stimme der Zivilgesellschaft, verhindern. Heute lanciert sie ihre Abstimmungskampagne gegen die Kündigungsinitiative.

Mit der Bewegung Courage Civil engagiert sich ein weiterer Akteur gegen die Kündigungsinitiative der SVP, die am 27. September zur Abstimmung kommt. Sie lanciert heute ihre Kampagne. Courage Civil wurde 2018 gegründet und versteht sich als Stimme der Zivilgesellschaft.

Bei einem Ja zur Begrenzungsinitiative hätte der Bundesrat lediglich 12 Monate Zeit, um die Personenfreizügigkeit neu zu verhandeln. Für Courage Civil ist klar, dass ein Jahr niemals reichen würde. Die Initiative ist so klar wie radikal ausformuliert: Sechs Monate nach der Personenfreizügigkeit würden auch die anderen sechs Abkommen der Bilateralen I automatisch gekündigt. Das ist der Effekt der Guillotine-Klausel.

Die Gretchenfrage, die sich die Schweizerinnen und Schweizer jetzt stellen müssen, lautet: Wollen wir den bilateralen Weg weitergehen oder beenden? Namens der Bewegung hält Vorstandsmitglied Anaël Jambers fest: «Die Bilateralen sind zu wertvoll für die Schweiz. Wir sollten die Brücken nach Europa nicht abbrechen.»

Jambers nennt drei zentrale Argumente für ein Nein zur Kündigungsinitiative:

– Absatzmarkt:
Rund 52 Prozent der Schweizer Exporte gehen in den europäischen Binnenmarkt. Dabei sind grosse Unternehmen genauso wie unzählige KMU auf unbürokratische Prozesse angewiesen. Die bilateralen Verträge sichern den Zugang zum Binnenmarkt und hunderttausende von Jobs in unserem Land.

– Babyboomer-Ersatz:
In den nächsten zehn Jahren werden 1,1 Millionen Babyboomer, also die Jahrgänge bis 1964, pensioniert. Bereits 2021 gehen mehr Erwerbstätige in den Ruhestand, als 20-Jährige zu arbeiten beginnen. Dieser massive demografische Wandel muss abgefedert werden – mit einer Umschulungsoffensive und mit Fachkräften aus anderen Ländern. Im Gesundheitswesen ist die Lage schon jetzt prekär.

– Freiheit:
Rund 420’000 Schweizerinnen und Schweizer wohnen, studieren oder arbeiten in den 27 EU-Ländern. Dank der Personenfreizügigkeit können sie leben und lieben, wo sie wollen.

Die Bewegung Courage Civil ist Teil der breit aufgestellten Nein-Allianz. Sie bekämpft die Kündigungsinitiative mit einer eigenständigen Kampagne. Sie tut dies mit der direkten Ansprache von Sympathisantinnen und Sympathisanten, ihren reichweitenstarken Social-Media-Plattformen sowie die nächsten zwei Wochen mit e-Boards, die in den Bahnhöfen der deutschen Schweiz bespielt werden. (mbb.)


Kontakt:
Mark Balsiger,
Geschäftsführer Courage Civil
Mobile            079 696 97 02 (ruft zurück bzw. vermittelt Interviewpartner)
E-Mail             mail@courage-civil.ch

>>> Link zu aktuellen Fotos in hoher Auflösung  <<<


Hintergrund zur Bewegung Courage Civil:

Seit Jahren wird der Rechtsstaat in der Schweiz attackiert. Volksinitiativen sind regelmässig nur noch ein Vehikel für politisches Marketing. Fake News untergraben das Vertrauen in die Medien. Populismus hat auch bei uns Einzug gehalten. Das alles ist Gift für die direkte Demokratie. Es liegt nicht mehr drin, tatenlos zuzuschauen.

Deshalb haben wir 2018 die Bewegung Courage Civil ins Leben gerufen. Sie steht ein für Grundrechte, Rechtssicherheit, eine international gut vernetzte Schweiz, unabhängige Medien sowie Respekt und Anstand im politischen Diskurs. Ihr Name ist Programm: Courage bedeutet Mut – es ist vom französischen cœur abgeleitet, also vom «Herz».

Die Bewegung ist parteipolitisch unabhängig. Sie erhebt ihre Stimme zu staats-, medien- und gesellschaftspolitischen Themen. Courage Civil will für breite Bevölkerungsschichten zu einem glaubwürdigen Anker werden. Dieses Ziel strebt sie mit Positionspapieren und Informationskampagnen an. Ihre Facebook-Seite, die sie 2018 während der Kampagne gegen die No-Billag-Initiative generierte, zählt 28’000 Likes. Somit hat sie eine grössere organische Reichweite als die Facebook-Seiten aller Parteien. Bislang kämpfte sie gegen die sogenannte Selbstbestimmungsinitiative (2018) und setzte sich für das angepasste Waffenrecht ein (2019).

Bei Courage Civil sind drei Generationen aus den verschiedensten Regionen der Schweiz vertreten. Das jüngste Mitglied ist 19-jährig, das älteste 86.

Die Schweiz profitiert vom europäischen Binnenmarkt mehr als alle EU-Staaten

Die Menschen in der Schweiz verdienen dank den bilateralen Verträgen mit der EU, die den Zugang zum Binnenmarkt sicherstellen, pro Jahr im Durchschnitt 2900 Euro mehr (also umgerechnet rund 3000 Franken). Der gesamteuropäische Vergleich zeigt, dass die Schweiz mehr vom europäischen Binnenmarkt als alle 27 EU-Mitgliedstaaten profitiert.

Zu diesem Resultat kommt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Wer sich diese genauer anschauen möchte, findet sie als PDF hier auf Englisch und hier in einer deutschen Kurzfassung.

Grafik: Swissinfo

Bundesrätin Karin Keller-Sutter warnt vor Experimenten

Karin Keller-Sutter (FDP) lancierte heute seitens des Bundesrats die Abstimmungskampagne gegen die Kündigungsinitiative. Der bilaterale Weg garantiere Stabilität für die Wirtschaft, und genau dies sei nach der Corona-Krise wichtig, betonte sie vor den Medien. «Es geht darum, unsere Arbeitsplätze und damit unseren Wohlstand zu sichern.» Der Bericht des #CHmedia-Verbunds – und ein kurzer Clip aus der Medienkonferenz:

Quelle Video: Medienkonferenz des Bundesrates vom 22. Juni 2020. Bundesrätin Karin Keller-Sutter zur Begrenzungsinitiative

Die Grenzen sind wieder offen!

Seit heute sind die Grenzen wieder offen. Bundesrätin Karin Keller-Sutter geht im Tagesgespräch von Radio SRF auf diese Veränderung zur Normalität ein. Sie findet es wichtig, dass die Personenfreizügigkeit wieder hergestellt ist – auch weil sie selbst aus einer Grenzregion kommt. Tatsache ist, dass sich die Menschen längst daran gewöhnt haben, ohne Grenzkontrollen reisen zu können.

Ein hörenswertes Gespräch von 30 Minuten – Sie finden es samt Zusammenfassung hier.

Seit 18 Jahren sind die Bilateralen I in Kraft – ein Rückblick

Am 1. Juni 2002, also vor genau 18 Jahren, sind die Bilateralen I in Kraft getreten. Sie regeln sieben zentrale Abkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union, etwas die Personenfreizügigkeit und die Bereiche Forschung und Landwirtschaft. Die Bilateralen I sind das Produkt des Neins zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) am 6. Dezember 1992 und der wirtschaftlichen Stagnation der Neunzigerjahre. Jan Atteslander von economiesuisse resümiert diese 18 Jahre in einem Blog-Posting.

Der Wettlauf um die Deutungshoheit hat begonnen

Unter normalen Umständen würde heute die Volksabstimmung über die Begrenzungs- bzw. Kündigungsinitiative stattfinden. Doch dann kam die Corona-Krise und der Termin musste auf den 27. September verschoben werden. Die Ausgangslage präsentiert sich heute anders als noch vor drei Monaten. Eine Auslegeordnung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die Bewegung Courage Civil kämpft aus den verschiedsten Gründen für ein Nein am 27. September.

Praktikum Campaigning im Kampf gegen die Kündigungsinitiative

Pensum: 80%, vier Monate 

Die Bewegung Courage Civil versteht sich als Stimme der Zivilgesellschaft und kämpft gegen die Begrenzungs- bzw. Kündigungsinitiative, die am 27. September zur Abstimmung kommt. Für das Mitwirken bei dieser Abstimmungskampagne vergibt sie ein Praktikum für die Zeitspanne vom 1. oder 15. Juni bis 30. September 2020.

Ihr Profil:
Ein Abschluss oder Erfahrung in Kommunikation, Social Media, Journalismus oder Campaigning, initiativ, analytisch, gewinnend im Auftreten, diszipliniert, Identifikation mit den Werten von Courage Civil, Flair zum Texten, Kenntnisse der Schweizer Innenpolitik, Affinität zu gesellschaftlichen Herausforderungen, sicherer Umgang mit Compi, Programmen und Apps.

Arbeitsort:
Stadt Bern, 3 Minuten zu Fuss vom Bahnhof entfernt. Schöne Büros, Küche, Dachterrasse. Wir teilen uns eine Etage mit anderen selbständigen Kommunikationsprofis.

Was Sie erwartet:
Sie denken und wirken bei der wichtigsten Volksabstimmung des Jahres mit – und Sie packen mit an: Campaigning ist Knochenarbeit. Dabei arbeiten Sie eng mit Geschäftsführer Mark Balsiger zusammen, der seit vielen Jahren eine eigene kleine Kommunikationsfirma führt. Sie setzt Schwerpunkte bei Krisenkommunikation, Medienarbeit, Kommunikationstraining/Auftrittskompetenz, strategische Beratung und Abstimmungskampagnen.

Ihr Tätigkeitsgebiet:
Mitarbeit bei Konzeption, Umsetzung und Controlling der Abstimmungskampagne, tägliches Monitoring, Medienarbeit, Planen und Erarbeiten von Content für Social Media, stetes Moderieren der Kommentare auf unseren Plattformen (v.a. Facebook-Page), Generieren und Bewirtschaften von Adresslisten, Newsletter, mit Analysetools Statistiken auswerten usw.

Eckpunkte der Anstellung:
80%-Pensum, 2 Wochen Ferien, Lohn: CHF 3000.00 brutto

Ihre Bewerbung:
08/15-Dossiers und solche, die das RAV befriedigen, interessieren uns nicht. Wir suchen diejenige Person, die für diesen Job brennt und alles gibt für ein deutliches Nein am 27. September! Teil Ihrer Bewerbung ist ein Kurzkonzept (eine oder zwei Seiten A4), das folgende Herausforderung angeht: Courage Civil hat eine der reichweitenstärksten Facebook-Pages in der Schweiz und ist auf Twitter «okay» unterwegs. Auf den Kanälen YouTube und Instagram hingegen kommt unsere Bewegung nicht in die Gänge. Wie soll sie das ändern? Sie liefern einen Ansatz – und wie Sie diesen umsetzen würden.

Ihr Dossier umfasst Motivationsschreiben, CV inkl. Foto, Arbeitszeugnisse, Referenzen sowie Ihr Kurzkonzept. Übermitteln Sie uns Ihr komplettes Dossier als ein einziges PDF-Dokument bis am Dienstag, 19. Mai 2020 an: mail@courage-civil.ch

Unsere Ausschreibung zum Herunterladen:

Praktikum Campaigning Ausschreibung (PDF) 

Der neue Termin steht, unser Nein ist unverrückbar

Jetzt ist klar: Die nächsten nationalen Abstimmungen finden am 27. September statt. Das hat der Bundesrat gestern entschieden. Insgesamt kann das Stimmvolk über fünf verschiedene Vorlagen befinden, die Kündigungsinitiative ist auch dabei. Eigentlich hätte sie ja am 17. Mai zur Abstimmung kommen sollen, musste dann aber aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden.

Der Vorstand hat entschieden, dass Courage Civil mit voller Kraft gegen die Kündigungsinitiative kämpfen wird. Das ist die Bewegung ihren Mitgliedern und Supportern schuldig. Bei den anderen Vorlagen wird sie sich nicht engagieren.

Die Ausgangslage am 27. September hat sich zwar verändert, die Initiative bleibt aber eine undurchdacht-populistische Forderung, die der Schweiz enorm schaden würde. Die guten Argumente gegen die Kündigungsinitiative bleiben dieselben – für uns stehen drei im Zentrum:

– Der unbürokratische Zugang zum europäischen Binnenmarkt;

– die Freiheit für 420’000 Schweizerinnen und Schweizer in 27 EU-Ländern wohnen, studieren oder arbeiten zu können;

– es braucht Ersatz für die 1,1 Millionen Babyboomer, die in den nächsten zehn Jahren pensioniert würden.

Die Abstimmung vom 17. Mai ist abgesagt, unsere guten Argumente bleiben


Der eidgenössische Abstimmungstermin
vom 17. Mai wurde abgesagt. Das hat der Bundesrat heute entschieden. Die Absage steht in einem direkten Zusammenhang mit der ausserordentlichen Lage, in der sich die Schweiz seit ein paar Tagen befindet. Der Fokus liegt bei der Bekämpfung der Coronakrise, was die Behörden, das Militär und insbesondere das Pflegepersonal in den Spitäler fordert. Die einschneidenden Massnahmen, die der Bundesrat am Montag erliess, sollen verhindern, dass das Gesundheitssystem kollabiert. Es geht aber auch darum, dass die Wirtschaft nicht in eine tiefe Rezession rutscht.

Am 17. Mai wäre auch die Kündigungsinitiative zur Abstimmung gekommen. Wir von der Bewegung Courage Civil lancierten unsere individuelle Kampagne dagegen bereits am 9. März. Sie ist per sofort sistiert. Wir werden wieder aktiv, sobald der neue Termin fixiert ist. Die guten Argumente gegen die Kündigungsinitiative bleiben dieselben. Für uns stehen drei im Zentrum:

– Der unbürokratische Zugang zum europäischen Binnenmarkt;

– die Freiheit für 420’000 Schweizerinnen und Schweizer in 27 EU-Ländern wohnen, studieren oder arbeiten zu können;

– es braucht Ersatz für die 1,1 Millionen Babyboomer, die in den nächsten zehn Jahren pensioniert würden.

An dieser Stelle danken wir allen, die uns in den letzten Monaten der Vorbereitung ideell und mit Spenden unterstützt haben, herzlich. Das ist nicht selbstverständlich.

Coronavirus: Der einfache Tipp einer ETH-Professorin

Händewaschen, Zuhause bleiben, Abstand halten: Die Anweisungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) sind klar und logisch. Wir von Courage Civil vermitteln Ihnen noch etwas, das Sie tun können:

Die meisten von uns stellen sich eine Infektion vor wie «Fangis»: Wer mit dem Virus in Kontakt kommt, den «hets». So ist es aber nicht. Realistischerweise kommen die allermeisten von uns früher oder später mit Corona in Kontakt. Ob es uns dann «het», kommt aber darauf an, ob sich das Virus erfolgreich einnisten kann. Und das ist keinesfalls sicher.

Nach aktuellem Kenntnisstand geschieht die Infektion primär über Tröpfchen. Ein Infizierter hustet in Ihrer Nähe, Sie atmen ein – schon kann es passiert sein. Aber was geschieht dann? Das Virus gelangt in die Schleimhäute von Nase, Mund und Rachen oder direkt in die Luftröhre. Damit es sich dort vervielfältigen kann, muss es eine Schleimhautzelle befallen können. Das braucht Zeit und gelingt nicht immer.

Unsere Schleimhäute besitzen nämlich wirksame Selbstreinigungsmechanismen. Ihre Wände bestehen aus winzigen Flimmerhärchen, die von einer dünnen Schleimschicht bedeckt sind. Die Härchen bewegen sich und schaffen so den Schleim und die darauf abgelagerten Partikel (z.B. auch Viren) aus unseren Atemwegen. Wird der Schleim zäh, gerät dieses Fliessband ins Stottern. Was können wir also tun?

Tee trinken. Inhalieren. Gurgeln. Alles was hilft, unsere Schleimhäute geschmeidig zu halten, verringert die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Virus einnistet. Wenn wir sagen «Bleiben Sie gesund!», dann meinen wir das genau so. Denn je fitter Ihre Schleimhäute sind, desto schlechter geht es den Viren.

Dazu gehört auch, dass wir unser Atemsystem möglichst wenig mit anderem Stress belasten sollten. Also: Kein Feinstaub, kein Rauchen. Denn darunter leiden Fresszellen in den Lungen – ein weiterer Schutzschild gegen Viren.

Zum Abschluss noch einmal deutlich: Dieses Hausmittel bietet keine Sicherheit und ersetzen Händewaschen, Daheim bleiben und Abstand halten nicht. Aber es kann helfen, die Ansteckungsgefahr zu reduzieren.

Und hier gibt’s den ausführlichen Text von ETH-Professorin Viola Vogel, auf dem unser Tipp beruht.

Bleiben Sie gesund! Halten Sie Ihre Schleimhäute geschmeidig!

Die Abstimmungsvorlage in vier Minuten erklärt

Am 17. Mai stimmt das Schweizer Volk über die Begrenzungs- bzw. #Kündigungsinitiative ab. Die Befürworter wollen die Personenfreizügigkeit in 12 Monaten neu aushandeln lassen. Die Gegner halten das für unmöglich und fürchten, dass das Exportland Schweiz den unbürokratischen Zugang zum EU-Binnenmarkt verliert. Kurz: Der Meinungsbildungsprozess hat eingesetzt. Da kommt das Erklärvideo von #easyvote zum rechten Zeitpunkt. Es war eine Auftragsarbeit der Initiative #starkUNDvernetzt. Das Video ist gut gemacht und dauert vier Minuten:

Aufmerksamkeit gegenüber den Gefährdeten

Seit Tagen geben Medien und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) Tipps, wie man sich vor dem Coronavirus schützen kann, und das ist wichtig. Was wenig Beachtung findet, ist der Schutz von anderen Menschen. Wer gesund ist, würde eine Ansteckung mit fast hundertprozentiger Sicherheit überleben – warum also die Hände waschen und in die Armbeuge husten?

Aus Solidarität mit all denjenigen, die ein schwaches Immunsystem haben. Aus Rücksicht auf die Alten und Kranken. Auf Menschen, die gerade eine Chemotherapie machen müssen. Das sind die Gefährdeten! Und denen schulden wir es, aufmerksam zu sein – auch das ist Courage Civil!

Es geht um einen Grundsatzentscheid: Wollen wir den bilateraler Weg weitergehen oder nicht?

Bereits kündigt sich die nächste Volksabstimmung an: Am 17. Mai stimmen wir über die Begrenzungsinitiative ab. Dieses Mal ist die Forderung der SVP klar formuliert: Die Personenfreizügigkeit soll gekündigt werden. Die Schweiz hätte für deren Neuaushandlung mit der EU nur 12 Monate Zeit.

Das Brexit-Drama seit 2016 zeigt uns: ein Jahr würde niemals reichen! Schlimmer noch: Sechs Monate nach der Personenfreizügigkeit würden auch die anderen sechs Abkommen der Bilateralen I automatisch gekündigt. Das ist der Effekt der Guillotine-Klausel. Ein Vergleich mit Grossbritannien: Dieses Land hat rund siebenmal mehr Einwohnerinnen und Einwohner als die Schweiz. Seine Wirtschaftskraft (BIP) ist etwa viermal grösser als dasjenige der Schweiz. Zudem war Grossbritannien seit 1973 Mitglied der EU (bzw. der EG). Wir fragen: Wie soll es die viel kleinere Schweiz schaffen, innerhalb von 12 Monaten einen neuen Vertrag auszuhandeln?

Die Begrenzungsinitiative ist faktisch eine Kündigungsinitiative. Wie Bundesrätin Karin Keller-Sutter heute vor den Medien ausführte, geht es um einen Grundsatzentscheid: «Wollen wir den bilateralen Weg weitergehen oder nicht?» Bei einem Ja am 17. Mai würde der Schweizer Exportwirtschaft die Rechtssicherheit entzogen. Schweizerinnen und Schweizer könnten zudem nicht mehr ohne bürokratische Hürden in EU-Ländern arbeiten, studieren und forschen.

Dieser Preis ist zu hoch. Deshalb bekämpfen wir von der Bewegung Courage Civil die Kündigungsinitiative.

Die Nein-Allianz besteht aus Bundesrat, Parlament, den meisten Parteien sowie Verbänden und Gewerkschaften. Das Ja zur Masseneinwanderungsinitiative vor sechs Jahren hat aber gezeigt, dass das womöglich nicht reicht. Es braucht unbedingt auch das Engagement von zivilgesellschaftlichen Akteuren wie Courage Civil. Sie besitzen eine hohe Glaubwürdigkeit, aber wenig finanzielle Mittel.

Unterstützen Sie deshalb unser Engagement mit einer Spende. Sie wird vollumfänglich in unsere Kampagne fliessen. Die Bewegung Courage Civil ist steuerbefreit, d.h. Spenden an uns können von den Steuern abgezogen werden!

Wer mehr über die Kündigungsinitiative wissen möchte: Hier entsteht unser Dossier dazu. Es ist ein Gebot der Fairness, dass wir dort auch einen Link zum Initiativkomitee gesetzt haben.

Die Nein-Allianz zur Kündigungsinitiative steht

Das neue Jahr nimmt Fahrt auf, der Abstimmungstermin über die Begrenzungs- bzw. Kündigungsinitiative der SVP vom 17. Mai ist auf dem Radar aufgetaucht. Die Allianz, die dagegen ankämpfen wird, ist breit: Bei Bundesrat, Parlament, die meisten Parteien, sowie viele Verbände und Gewerkschaften herrscht Konsens, dass die Kündigung der Personenfreizügigkeit keine Option darstellt. Die Bewegung Courage Civil ist als Vertreterin der Zivilgesellschaft mit dabei.

Die Initiative verlangt, dass der Bundesrat die Personenfreizügigkeit innerhalb eines Jahres mit der EU neu aushandelt. Wird keine Einigung erzielt, müsste die Schweiz die Personenfreizügigkeit innert 30 Tagen kündigen. Damit würde eine unheilvolle Dynamik einsetzen: Die Personenfreizügigkeit ist Teil der bilateralen Verträge, des wichtigsten Vertragspakets zwischen der Schweiz und der EU. Es besteht aus insgesamt sieben Abkommen, die man nicht einzeln, sondern nur alle zusammen künden kann. Insgesamt profitiert die Schweiz von den bilateralen Verträgen.

Wir werden die nächsten Monate bis zum 17. Mai für ein Nein zur Kündigungsinitiative einstehen.

Tue Gutes…


Die Berge sind schneebedeckt, Weihnachten steht vor der Tür, und heute ist der erste Advent. Das ist auch die Zeit der Bitten um eine Spende. Wir von Courage Civil reihen uns ein – aus gutem Grund.

Voraussichtlich am 17. Mai 2020 wird die Schweiz über die Kündigungsinitiative abstimmen. Dieses Mal ist die Forderung der SVP klar formuliert: Die Personenfreizügigkeit soll gekündigt werden. Für die Neuaushandlung hätte die Schweiz 12 Monate lang Zeit. Ziehen wir das Brexit-Drama als Vergleich bei, wird schnell klar: diese Zeitspanne würde nicht reichen. Vielmehr würden die Abkommen der Bilateralen I mit der EU wegfallen. Was für die Schweizer Exportwirtschaft zentral ist, würde fehlen: Rechtssicherheit.

Was bei einem Nein wegfallen würde: Das Recht für Schweizerinnen und Schweizer, ohne bürokratische Hürden in der EU zu arbeiten. Das Recht, vereinfacht Landwirtschaftsprodukte zu importieren und zu exportieren. Das Recht von Schweizer Forschenden, an EU-Programmen mitzumachen.

Dieser Preis ist zu hoch. Deshalb ist Courage Civil gegen die Kündigungsinitiative. An unserer GV im Herbst entschieden die Vereinsmitglieder einstimmig, diese Volksinitiative zu bekämpfen. Die Nein-Allianz ist breit, zivilgesellschaftliche Akteure wie Courage Civil haben eine höhere Glaubwürdigkeit, aber kaum finanzielle Mittel.

Weil viele Menschen in dieser Phase Gutes tun wollen, folglich ein Batzen bereitliegt, und weil die Bewegung Courage Civil ihre Sichtbarkeit erhöhen will, fragen wir höflich: Wer hilft mit, unsere Kampagne ins Rollen zu bringen?

Wichtig: Die Bewegung Courage Civil ist steuerbefreit. Spenden an uns können von den Steuern abgezogen werden!

PC-Konto: 15-173797-1
IBAN: CH19 0900 0000 1517 3797 1
BIC: POFICHBEXXX

Wir danken Ihnen im Voraus herzlich für jede Spende.

Courage Civil bekämpft die Kündigungsinitiative

Die Bewegung Courage Civil nimmt ihr zweites Jahr in Angriff. An der Generalversammlung von gestern Nachmittag haben die Mitglieder beschlossen, im kommenden Jahr den Fokus auf das Bekämpfen der Kündigungsinitiative der SVP zu legen. «Es wäre schön, einmal für etwas einzustehen», meinte ein Votant. Solange aber regelmässig gefährliche Volksinitiativen zur Abstimmung kämen, habe ein Akteur aus der Zivilgesellschaft gar keine andere Wahl, als entschieden dagegen anzutreten. Die Vor- und Nachteile der Personenfreizügigkeit wurden im Plenum diskutiert und gewogen. Das Verdikt war schlieslich einstimmig: Ein Ja zur Kündigungsinitiative würde in eine Sackgasse führen, was sich unser Land nicht leisten kann.

Nach der sogenannten Selbstbestimmungsinitiative und dem Referendum gegen das angepasste Waffenrecht engagiert sich Courage Civil zum dritten Mal in einer Volksabstimmung. Um eine druckvolle Kampagne führen zu können braucht sie viel Geld und zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer.

GV am Samstag, 19. Oktober 2019 in Bern

Zum Vormerken: Die Generalversammlung der Bewegung Courage Civil wird am Samstag, 19. Oktober 2019 in Bern stattfinden. Wo: im Politforum Käfigturm, wo bis dann die Ausstellung «Wozu wählen?» zu sehen ist. Sie beginnt auf 13.45 Uhr und wird bis ca. 16 Uhr dauern. Danach gibt’s einen Apéro light. Wir hoffen darauf, dass viele Mitglieder und Interessierte dabei sein werden.

Courage Civil – Protokoll der MV vom 20191019

Dieses Ja ist das sechste Ja zu den bilateralen Verträgen

Die Bewegung Courage Civil freut sich, dass das Schweizer Stimmvolk heute Ja sagte zum angepassten Waffenrecht. Mit 63.7 Prozent Ja ist das Verdikt deutlich ausgefallen. Damit bleibt unser Land weiterhin Mitglied im Schengen-Verbund, was wichtig ist in Bezug auf Warenverkehr, Sicherheit, Tourismus und Reisefreiheit.

Eine Mehrheit der Stimmberechtigten machte eine nüchterne Güterabwägung und entschied sich zum sechsten Mal innerhalb der letzten 19 Jahre für die bilateralen Verträge mit der Europäischen Union (EU). Die Schweizerinnen und Schweizer hatten beispielsweise im Jahr 2005 mit 54.6 Prozent Ja zu Schengen/Dublin gesagt. Seit 2008 sind diese Abkommen in Kraft und sie haben sich grosso modo bewährt.

Die Bewegung Courage Civil hat sich zum zweiten Mal an einer Volksabstimmung beteiligt. Wie schon 2018 war sie Teil einer breiten Allianz, die beim erfolgreichen Kampf gegen die «Selbstbestimmungsinitiative» die Kampagnen-Aktivitäten absprach und bündelte. Wir konzentrierten uns seit Anfang Jahr auf stetige Informationen über unsere reichweitenstarke Facebook-Seite. Im Weiteren produzierten wir zwei Videoclips.

Die grosse europapolitische Entscheidung für die Schweiz dürfe im nächsten Jahr fallen, wenn die Kündigungsinitiative (auch Begrenzungsinitiative genannt) der SVP zur Abstimmung kommt. Beobachter sprechen von einem «EWR-Jahr reloaded». Für den Vorstand von Courage Civil ist klar: da muss man mitmachen. Entscheiden wird die Basis an ihrer Generalversammlung im Herbst.

Ein Klassiker: «Söll emal cho!»

Sommer 2020. Familie Stocker ist mit dem Auto unterwegs in die Ferien. Sie wollen in die Toskana. Es ist heiss, die Sonne brennt darnieder, ein komischer Vogel hockt auf dem Dach. Die beiden Kinder quengeln, auf Mutters Stirne haben sich Schweissperlen gebildet, Vater Stocker ist angespannt und sauer. Jemand ruft: «Söll emal cho!» Es ist sehr heiss. Stockers stehen im Stau. Seit Stunden.